Wir hören Menschen zu, die nicht gewählt haben oder offen für rechtspopulistische Positionen sind.

Denn einfach mal zuhören passiert viel zu selten.

Warum zuhören? Warum die Gespräche?

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Damit wir Gründe und Ursachen besser verstehen.

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Damit der Mensch wieder im Vordergrund steht.

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Damit wir wieder zusammenfinden.

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Damit aus den Gesprächen neue Möglichkeiten entstehen.

Wie machst du mit?

Und los!

Mache dich mit den Gesprächsgrundsätzen und -zielen vertraut.

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Finde eine*n Gesprächspartner*in, der/die nicht gewählt hat oder offen für rechtspopulistische Positionen ist: Das können zum Beispiel Menschen aus deiner Familie oder Freundeskreis sein. Und wenn du noch mehr Elan hast, melde dich bei uns und mache eine lokale Aktion. 

Du hast selber nicht gewählt oder kannst dir vorstellen, rechtspopulistisch zu wählen? Dann klicke hier.

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Erkläre die Ziele des Gesprächs: Du willst verstehen, warum jemand nicht wählt oder offen für rechtspopulistische Positionen ist. Das Gesagte wird von der „Kampagne 21 Millionen“ anonym genutzt, um neue Projekt zu entwickeln, damit Menschen zufrieden in Deutschland leben.

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Betone, dass alles anonym passiert: Gesagtes wird nach dem Gespräch nur vollkommen anonymisiert aufgeschrieben, damit niemand erfährt, wer genau etwas gesagt hat.

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Frage deine*n Gesprächspartner*in Folgendes. Wichtig dabei ist, dass du immer wieder nachfragst, um die wirklichen Gründe, Themen und Sorgen zu erfahren:

  1. Bist du schon mal nicht wählen gegangen? Warum?
  2. Hast du schon mal überlegt rechtspopulistisch (z.B. die AfD) zu wählen oder gewählt? Warum?
  3. Was muss passieren, damit du zufrieden in Deutschland lebst?

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Beende das Gespräche, wenn du bei allen Fragen die tiefgründigen Ursachen verstanden hast oder alles gesagt ist.

Fertig!

Schreibe das Gesagte auf. Schreibe die (zusammengefassten) Antworten nach dem Gespräch anonymisiert in unser Online-Formular oder auf einen Papierfragebogen. Den Papierfragebogen kannst du hochladen oder per E-Mail an uns schicken. Mehr Infos findest du auf dem Papierfragebogen.
Hast du Fragen? Dann schreib uns eine Nachricht.

Was sind die Ziele eines Gesprächs?

  • Du willst verstehen, warum dein*e Gesprächspartner*in nicht wählt oder offen für rechtspopulistische Positionen ist.
  • Du willst die tiefgründigen Ursachen durch Zuhören und Nachfragen erfahren.
  • Das Gesagte landet nicht in der Schublade, sondern wird von der „Kampagne 21 Millionen“ genutzt, um daraus neue Projekte entstehen zu lassen. Gerne auch mit dir!

Welche Grundsätze sind wichtig?

    • – Du interessierst dich ehrlich für dein*e Gesprächspartner*in.
    • – Du fragst nach, um Ursachen und Sorgen wirklich tiefgründig zu verstehen.
    • – Du versetzt dich in die Lage deines Gegenübers und versuchst die Welt durch ihre/seine Brille zu sehen. Was fühlt diese Person im Moment und wie kommt sie zu ihren Meinungen?
  • – Du respektierst dein Gegenüber als Mensch, unabhängig von geäußerten Inhalten, auch wenn du nicht mit diesen übereinstimmst.
  • – Du akzeptierst das Erleben deines Gegenüber und urteilst nicht.

– Im Gespräch geht es nicht darum, dein Gegenüber von etwas zu überzeugen. Wenn du mit Gesagtem nicht übereinstimmst, nimm es zum Anlass noch genauer nachzufragen, bis du verstanden hast, wie dein*e Gesprächspartner*in dazu kommt und welche Sorgen dahinter stecken.

– Du bleibst echt und spielst keine Rolle. Unsere Grundsätze sollen dich unterstützen, „einfach mal zuzuhören“. Aber letztlich ist jedes Gespräch anders und du entscheidest, wie du es führst.
– Wenn dich etwas schockiert oder traurig macht, musst du das nicht verstecken. Du kannst es zum Anlass nehmen weiter nachzufragen, um besser zu verstehen, wie dein*e Gesprächspartner*in dazu kommt und welche Sorgen dahinter stecken.
– Wenn du dich unwohl fühlst, kannst du das Gespräch jederzeit beenden.

  • – Wenn du uns oder anderen über das Gespräch erzählst, dann nur so, dass niemand erfährt, mit wem du gesprochen hast.

Was passiert mit dem Gesagten?

Wir sammeln das Gesagte und werten es strukturiert aus.

Wir entwickeln neue Ideen aus dem Gesagten, die die Ursachen von Nichtwählen und Rechtspopulismus anpacken.

Und vermutlich entstehen viele Gedankenanstöße bei dir und deinem/deiner Gesprächspartner*in.

Hast du die AfD gewählt, kannst dir vorstellen sie zu wählen oder hast überhaupt nicht gewählt? Wir wollen dir gerne zuhören.

Schicke uns eine Nachricht oder gib‘ uns deine E-Mail-Adresse. Wir melden uns bei dir.

0178-6814012
(WhatsApp, SMS, Threema, Telegram, Signal)

 

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  • Wir engagieren uns ehrenamtlich. Trotzdem fallen für unsere Projekte Kosten an, die wir über Spenden decken. Für „Einfach mal zuhören“ sind dies beispielsweise Kosten für Herstellung und Druck von Projektmaterialien, Öffentlichkeitsarbeit für die Verbreitung unseres Vorhabens und Reisekosten für Treffen und Workshops. Je mehr Menschen uns mit ihrer Spende unterstützen, desto mehr können wir erreichen.

  • Deshalb bitten wir dich, unser Projekt mit einer Spende zu unterstützen.

Im Spendenformular kannst du nach erfolgreicher Spende ganz bequem ankreuzen, dass wir dir eine Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) zuschicken sollen. Diese verschicken wir für Spenden des Jahres 2019 im Feburar 2020. Für Spenden bis 200 Euro reicht für das Finanzamt auch die Buchungsbestätigung deiner Zahlung sowie unser Freistellungstext. Diesen findest du hier.

Wir werden deine Spende für das Projekt „Einfach mal zuhören“ einsetzen. Sollte die Spenden die benötigten Mittel überschreiten, werden wir sie für andere Projekte mit der gleichen Zielsetzung einsetzen. Detaillierte Infos zu Spenden an uns findest du hier.

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